Dieter Bellman Homepage
Dieter Bellman Homepage

Piaf,

 

seltsamer kleiner Vogel und große Dame zugleich.

Als Kind des Zirkus hatte sie früh gelernt, im Leben zu jonglieren:

mit Schicksalsschlägen und Ruhm.

Unzählige Geschichten hat sie uns in ihren Chansons erzählt.

Geschichten von Liebe und Glück, Tod und Verzweiflung,

Abschied und Wiedersehen.

Kein Maler, und wäre er noch so genial, hätte die Silhouette besser zeichnen können, als die Scheinwerfer der Bühne.

Eine magnetische Kraft ging von ihr aus.

Sie dankte immer ihrem Publikum mit einer tiefen Verbeugung.

Auf der Straße wurde sie geboren, allein gelassen.

Doch als sie starb, trug eine unüberschaubare Menschenmasse sie zu Grabe und beweinte ihren Tod.

Auf ihrem Grab, auf dem Friedhof Père Lachaise in Paris liegt immer eine frische, rote Rose…

 

 

Es hat nie vorher eine Piaf gegeben, und es wird nie wieder eine geben.

 

                                                   
Jean Cocteau

 

 

Edith Piaf war nur 1,47 m groß, ihre Taille maß nur 48 cm, aber in dem schmächtigen Körper steckte viel Energie, und sie besaß eine Stimme,die das Publikum erschauern ließ.

Sie war eine Tragödin des Chansons, vieles, was sie sang, hatte pathetischen Anstrich.

Mit ihrem Namen  sind unlösbar verbunden:

»Hymne a l'amour«, »La Foule«, »Heureuse«,

»La Goualante du pauvre Jean«,

»Mon legionnaire«, »L'accordeoniste«,

»La viel en rose«, »Les trois cloches«, »Milord«,

»Non je ne regrette rien«.

Das letztere sang sie von der Plattform des Eiffelturms, von Scheinwerfern angestrahlt, während unten andächtig und ergriffen eine unüberschaubare Menschenmenge lauschte.

 

…Wir wagen den Versuch, in die Welt der Edith
einzutauchen...

in ein Leben, welches einer Achterbahnfahrt glich –

ein schreckliches und zugleich herrliches, weil sie es geliebt hat…

Die wunderbare Akkordeonistin Heidi Steger spielt aus dem großen Reigen dieser unvergessenen und unverwechselbaren Chansons

Druckversion Druckversion | Sitemap
© Dieter Bellmann